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Die Zulassung des wirkungsvollsten Medikaments gegen Lupus, Cyclophosphamid, wurde 2012 eingeschränkt, ohne dass ein Ersatz durch andere zugelassene Arzneimittel vorhanden ist.


Calcium:

Rheumaliga Schweiz: Calciumrechner https://www.rheumaliga.ch
Kommentar: Eine erhöhte Calciumaufnahme in Form von hochdosierten Tabletten zur Verhütung von Osteoporose wurde bei Kortisonbehandlung aufgegeben. Empfohlen wird jetzt eine gute tägliche Zufuhr von Calcium über die Ernährung, z. B. in Form von Milchprodukten (besonders Käse) und calciumhaltigen Mineralwässern.

Rheuma-online: Welches Wasser trinkt ihr? Liste von Mineralwässern mit hohem Calciumgehalt (runterscrollen) https://www.rheuma-online.de

Canakinumab:

Canakinumab: Biologikum für periodische Fiebersyndrome https://www.aerzteblatt.de

Cannabis:

Cannabisbehandlung bei multipler Sklerose https://www.aerzteblatt.de

CCP-Antikörper:

Erlanger Forscher finden heraus, wie eine Autoimmunreaktion Osteoporose auslöst Autoimmunerkrankungen zeigen oftmals schon vor dem Auftreten erster Symptome Veränderungen, die im Blut diagnostiziert werden können. Dabei handelt es sich um Antikörper gegen körpereigenes Gewebe (Autoantikörper) wie beispielsweise gegen so genannte citrullinierte Proteine (CCP-Antikörper), die bei Blutuntersuchungen routinemäßig bestimmt werden. Zwei Drittel aller Rheuma-Patienten haben CCP-Antikörper. Genau bei diesen Patienten treten im Krankheitsverlauf starke Gelenks- und Knochenschäden auf, die auf eine höhere Aktivität knochenfressender Zellen zurückzuführen sind. Inwieweit es eine Verbindung zwischen den CCP-Antikörpern und den knochenfressenden Zellen (Osteoklasten) gibt, war bisher unbekannt. Jetzt konnten die Erlanger Forscher belegen, dass CCP-Antikörper direkt die Bildung der Osteoklasten anregen und damit schon vor Ausbruch der Krankheit osteoporotische Knochenveränderungen auslösen. https://idw-online.de

Cenerimod:

Idorsia startet neues Programm zu Bindegewebserkrankung
Das Biotechunternehmen Idorsia hat eine Mehrfachdosisstudie mit seinem Produktkandidaten Cenerimod gestartet. Das Mittel soll bei der seltenen chronisch-entzündlichen Bindegewebserkrankung Lupus erythematodes helfen. https://www.cash.ch

Chikungunya-Virus:

Gelenkbeschwerden: Auch in Deutschland an Chikungunya denken! http://www.medscapemedizin.de
Kommentar: In der Nähe von Rastatt/Süddeutschland wurden im Jahr 2008 erstmals asiatische Tigermücken gefunden.

Chloroquin:

1.11.2019, Bayer: Resochin geht außer Vertrieb
Bayer nimmt das Malariamittel Resochin nach über 60 Jahren vom Markt. Grund hierfür: Der Wirkstoff kann nicht mehr in der geforderten Qualität hergestellt werden. https://www.apotheke-adhoc.de

27.2.20, Chloroquin zeigt gute Wirksamkeit: Malariamittel gegen Coronavirus https://www.apotheke-adhoc.de/
Kommentar: Resochin vom Markt genommen zu haben, ist aus Sicht von Lupus-Patienten unfasslich und ein schwerer Fehler. Das älteste und bewährteste Lupus-Medikament steht nicht mehr zu Verfügung. Darüber hinaus ist es ein klassisches Malariamittel. Es steht auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO. Vielleicht ergibt sich über die beobachtete Wirkung im Fall von SARS-2, die erst noch in weiteren Studien bestätigt werden muss, eine Neuzulassung?

18.3.20, 16:58 Uhr, Deutschland sichert sich Malaria-Medizin
Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesregierung Zugriff auf die als mögliches Coronavirus-Medikament gehandelte Arznei Chloroquin gesichert. "Wir haben für die Bundesrepublik Deutschland bei Bayer bereits größere Mengen Chloroquin reserviert", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Gleichzeitig begleiten unsere Behörden alle Studien dazu mit Hochdruck", sagte Spahn. "Wir wollen schnell wissen, ob dieses Medikament bei Corona hilft." Chloroquin wird als Malaria-Prophylaxe eingesetzt. https://www.tagesschau.de

18.3.20, 11.56 Uhr, Tübinger Institut testet Covid-19-Medikament
Das Tübinger Institut für Tropenmedizin will das Medikament Chloroquin im Kampf gegen Corona-Erkrankungen testen. Wie Institutsdirektor Peter Kremsner am Mittwoch mitteilte, soll in der kommenden Woche mit einer Studie an Menschen begonnen werden. Zuvor hatte der SWR berichtet. https://www.t-online.de

Der Kampf ums Chloroquin: Hilft ein altes Malaria-Heilmittel?
Ärzte des Instituts für Tropenmedizin in Marseille haben möglicherweise ein Medikament gegen Covid-19 gefunden. Die Wissenschaft spielt die Ergebnisse herunter. Eine persönliche Erfahrung. https://www.derstandard.de

Resistenzen gegen Antibiotika durch Chloroquin? https://www.aerztezeitung.de

Chorea Huntington:

Gendefekt bei Pflanze liefert Schlüssel für Chorea Huntington https://www.aerztezeitung.de

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen:

Bislang 170 Schwerpunktpraxen für entzündliche Darmerkrankungen https://www.aerzteblatt.de
Kommentar: Wünschenswert wäre, dass es zertifizierte Schwerpunktpraxen im Bereich der Rheumatologie auch für Kollagenosen gäbe.

Ciclosporin A:

Ciclosporin A https://de.wikipedia.org

Ciclosporin-Augentropfen bei Keratitis zur Zulassung empfohlen https://www.ema.europa.eu

Cladribin:

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nimmt den Antrag der Fa. Merck auf Marktzulassung für das Prüfpräparat Cladribin-Tabletten zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose (MS) zur Prüfung an. https://news.merck.de

Clostridium difficile:

UV-Licht-Desinfektion könnte C. difficile-Übertragung in Krankenbetten verhindern
Die Antibiotikabehandlung eines Patienten erhöht das Risiko, dass der nächste Patient im selben Bett sich mit C. difficile infiziert. Eine UV-Desinfektion des Raumes senkt das Übertragungsrisiko. https://www.aerzteblatt.de

Clostridium difficile: Mikrobiomtransfer wird neuer Standard bei komplizierten Durchfallerkrankungen https://www.journalmed.de

Clostridien-Diarrhö: Fäkalien durch die Nase
Es klingt widerwärtig: Über eine Nasensonde infundiert man Durchfallpatienten Fäkalien eines fremden Spenders. Die "Ekel-Therapie" feiert zunehmend Erfolge - jetzt feiern niederländische Kollegen einen neuen Erfolg.
https://www.aerztezeitung.de

Mikrobiomtransfer: Geheilt durch eine Stuhl-Spende. Bei einer wiederkehrenden Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist der Mikrobiomtransfer, so der korrekte Name, seit kurzem neuer Standard. http://www.medscapemedizin.de

Fäkal-Transplan­tation heilt C. difficile-Infektion https://www.aerzteblatt.de

Colitis ulcerosa:

Chronische Colitis durch Spülmittelrückstände? https://www.aerztezeitung.de

Coronavirus 2020/SARS-CoV-2:

John Hopkins Universität: Coronavirus - Karte weltweite Verbreitung https://gisanddata.maps.arcgis.com

Robert-Koch-Institut (RKI): Coronavirus-Fallzahlen Deutschland und weltweit https://www.rki.de

Robert-Koch-Institut (RKI): Coronavirus - weltweite Risikogebiete https://www.rki.de
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: Coronavirus SARS-CoV-2 https://soziales.hessen.de . Mit täglichem Bulletin zu den Infektionsfällen in Hessen.

Nach Auskunft der hessischen Corona-Hotline Tel. 0800/5554666 sind in Darmstadt die Hausärzte für die Testung von Verdachtsfällen zuständig. Da nicht alle Hausärzte diesen Test durchführen, bliebe den Patienten überlassen, sich von Hausarztpraxis zu Hausarztpraxis durchzutelefonieren, wo dieser Test gemacht werden kann (Stand 5.3.20).
Dazu ein Artikel im Darmstädter Echo vom 4.3.20: Coronavirus: Praxen in Darmstadt fühlen sich alleingelassen https://www.echo-online.de
Hinweis: Die Kreisklinik in Groß-Gerau hat ein "Corona-Drive-in" eingerichtet:
Kreisklinik Groß-Gerau: Informationen zum Coronavirus https://www.kreisklinik-gg.de/coronavirus/
"Bei Ihnen liegt ein begründeter Verdacht vor? Dann bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten für die notwendige Diagnostik: Sie melden sich telefonisch unter 06152-9860 und lassen sich für eine Beratung und Untersuchungen an unsere ärztlichen Kollegen aus dem MVZ durchstellen. Nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt können Sie hier einen Termin für eine persönliche Untersuchung vereinbaren. Sollten Sie über einen eigenen Pkw verfügen, können Sie sich auch nach kurzer Ankündigung, sowie vorheriger Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, vor dem Klinikgebäude mittels Abstrich testen lassen."
Kommentar: Diese Situation erinnert an die Impfung gegen Schweinegrippe im Jahr 2009. In Darmstadt war kein Impfstoff mehr verfügbar, Patienten fuhren z. B. zum Gesundheitsamt in Heppenheim, um sich impfen zu lassen. Dazu kommt, dass der Pandemieplan nicht öffentlich ist. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt, in der Menschen aus 150 Nationen leben, eigentlich ein Armutszeugnis.
Ergänzung 7.3.20: Hessen richtet zentrale Untersuchungsstellen ein https://soziales.hessen.de. Eine sehr positive Entwicklung!
Ergänzung 13.3.20: Das Corona-Testcenter in Darmstadt wurde am Klinikum eingerichtet. Wegen eines noch besseren Schutzes für die anderen Patienten soll es auf das ehemalige Gelände des EAD in Bessungen verlegt werden, vgl. https://www.echo-online.de.

Warteschlangen vor dem Corona-Testcenter in Darmstadt
Vor der Bereitschaftsdienstzentrale am Klinikum Darmstadt herrscht Unmut über fehlende Informationen. Bis Montag wurden elf Corona-Fälle gezählt. https://www.echo-online.de
OB Partsch im Interview: "Wir werden auch das meistern"
"Besonders belastet war das Klinikum, in dem bis Montag die Tests durchgeführt wurden, durch Wartende, die teilweise die Notaufnahme blockiert haben." https://www.echo-online.de
Kommentar zum Corona-Testcenter: Verzweiflung https://www.echo-online.de
Kommentar: Das Corona-Testcenter offenbart gravierende Mängel im Bereich der Gesundheitsversorgung in Darmstadt. Die Gründe sind wohl verkrustete Entscheidungsstrukturen bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Gut, dass die Öffentlichkeit darauf aufmerksam wird. Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch scheint sich im Tonfall gegenüber den besorgten Erkrankten vergriffen zu haben.

Ärzte dürfen bei Atemwegsinfekten zwei Wochen per Telefon krankschreiben
Neu neben der längeren Dauer von bis zu 14 Tagen ist, dass unter die Regelung auch Patienten fallen, bei denen ein Infektionsverdacht besteht. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen, informiert die KBV. Der Arzt muss den Patienten aber darauf hinweisen, dass dieser nach telefonischer Anmeldung unverzüglich einen Arzt aufsuchen soll, falls es ihm gesundheitlich schlechter geht.
Sollte bei einem Patienten der Verdacht auf eine SARS-CoV-Infektion bestehen und eine Labordiagnostik erforderlich sein, informiert der Arzt ihn darüber, wo er sich testen lassen kann. In einigen Bereichen von Kassenärztlichen Vereinigungen benötigen Patienten für die Untersuchung eine Überweisung (Muster 10). In diesen Fällen soll der Arzt die Überweisung dem Patienten per Post zuschicken. https://www.aerzteblatt.de

AU per Telefon für Nicht-Coronainfizierte https://www.univadis.de
Wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit (AU) müssten die Patienten nicht extra in die Praxis kommen, heißt es in einer Mitteilung. Voraussetzung hierfür ist, dass sie weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, noch sich in einem Gebiet mit Covid-19-Fällen aufgehalten haben. Diese Sonderregelung gelte für vier Wochen.In diesen Fällen können Mediziner nach telefonischer Anamnese eine AU für bis zu sieben Tagen ausstellen und dem Patienten postalisch zusenden. [...] Beim Ausstellen der telefonischen AU-Bescheinigung muss nicht zwingend die eGK eingelesen werden. Denn Praxen können bei bekannten Versicherten die Daten aus der Patientenkartei übernehmen.

Coronavirus: Infos für Menschen mit Rheuma https://www.rheuma-liga.de

Coronavirus und Rheuma: Unterbrechung der Heilmittel-Therapie https://www.rheuma-liga.de

Covid-19: ECDC veröffentlicht Empfehlungen zum Umgang mit Kontaktpersonen https://www.aerzteblatt.de

Relevante Beeinträchtigung der Immunfunktion? SARS-CoV-2: Was Rheuma-Patienten wissen sollten https://idw-online.de

Sie leidet an Lupus Erythematodes
Coronavirus: Jung und trotzdem gefährdet - Natalie H. gehört zur Risikogruppe https://www.merkur.de

Neurologische Patienten sollten ihre Immuntherapie nicht aus Angst vor dem Coronavirus absetzen! https://idw-online.de/

Ein 14-jähriger Portugiese ist am Sonntag an den Folgen einer Covid-19-Infizierung gestorben.
Der verstorbene 14-Jährige war laut Medienberichten bereits vorerkrankt. Er litt an Psoriasis - auch Schuppenflechte genannt - einer Autoimmunkrankheit, die sich vor allem als entzündliche Hautkrankheit manifestiert, darüber hinaus aber auch andere Organe beschädigen kann. https://www.wort.lu

Entspannte Stimmung: Übertrieben oder angebracht?
Corona: Aufgrund dieser Autoimmunkrankheit müsse er "höllisch aufpassen". Und das nicht erst seit der Gefahr durch den Corona-Virus. Eher auf Abstand zu den Mitmenschen bleiben oder besonders sorgfältig die Hände zu waschen, dass gehört für ihn schon seit langem zum Alltag. https://www.wn.de

Coronavirus: Jede Form von Hilfe ist besser als keine Nachbarschaftshilfe
Auch jüngere Menschen könnten zur Risikogruppe gehören, etwa wenn sie gerade eine Chemotherapie durchliefen oder an einer Autoimmunkrankheit wie etwa Rheuma litten. https://www.deutschlandfunk.de
Hinweis: Auch in Darmstadt gibt es eine Nachbarschaftsinitiative, vgl. https://www.kollagenose.de/nachbar.htm.

Abstand halten: Neues Video der Bauhaus-Universität Weimar verdeutlicht, wie sich Atemluft ausbreitet https://idw-online.de

25.3.20, Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt: "Wir brauchen kreative Lösungen"
Zur Debatte über die Beschaffung von Schutzausrüstung für medizinisches Personal in Kliniken und Praxen erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: "Die Ausstattung von Ärzten, Praxismitarbeitern und Pflegepersonal mit Schutzausrüstung gegen eine Corona-Infektion ist unzureichend. Wie dramatisch sich die Lage vor Ort darstellt, haben wir dem Bundesminister für Gesundheit detailliert dargelegt. Alle Beteiligten sind sich der Situation bewusst und gleichzeitig einig darin, dass diese Notlage nicht vorhersehbar war. Es ist gut, dass sich neben dem Bundesministerium für Gesundheit auch die Länder, die Ärzte und die Krankenhäuser um die Beschaffung von Schutzausrüstung kümmern. Das bleibt vor allem angesichts der stark angespannten weltweiten Marktsituation, insbesondere für Atemschutzmasken, eine Gemeinschaftsaufgabe. Vor diesem Hintergrund begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich die Bemühungen des Bundesgesundheitsministers, Fertigungskapazitäten für diese Produkte in Deutschland aufzubauen. Dafür setzen wir auf das Engagement und auf kreative Lösungen von Wirtschaftsunternehmen aus den verschiedensten Branchen. Ob Automobilzulieferer oder Textilunternehmen - alle sind aufgerufen, wenn irgend möglich ihre Fertigung umzustellen und in die Produktion von Schutzausrüstung einzusteigen. Gleiches gilt für die Fertigung von Beatmungsgeräten für unsere Intensivstationen." https://www.bundesaerztekammer.de

Corona-Strategiepapier: Mit effizientem Testen zum "Best Case" https://www.tagesschau.de

27.3.20, Merck verarbeitet Alkohol von Henkell-Freixenet
Schaumweinhersteller Henkell-Freixenet spendet rund 50.000 Liter Alkohol, den Merck in extra umfunktionierten Anlagen zu Desinfektionsmittel verarbeitet. https://www.echo-online.de

Europäische COVID-19-Datenbank für Rheumapatienten gestartet https://www.aerzteblatt.de

Fakenews-Macher und Kriminelle nutzen Coronavirusausbruch https://www.aerzteblatt.de

Creutzfeld-Jakob-Krankheit:

Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Prionen in der Haut nachgewiesenen https://www.aerzteblatt.de

Cyclophosphamid (Endoxan®):

"Hochdosis-Endoxantherapie. Persönlicher Erfahrungsbericht." Artikel von Gerhard Arold im "Schmetterling" Nr. 51 (Sept. 2000), S. 23-25. Erschienen auch in: mobil. Magazin der Deutschen Rheuma-Liga 26 (2000), Nr. 5, S. 18-21

Cyclophosphamid: Indikationen eingeschränkt https://www.pharmazeutische-zeitung.de
Kommentar: Die Zulassungseinschränkung für Endoxan® bei rheumatischen Erkrankungen wird mit der Verfügbarkeit neuer biologischer Therapien begründet. In Bezug auf den Lupus ist das völlig absurd. Für den LE gibt es bis auf Belimumab, das nur für eine kleine Teilgruppe von Lupus-Betroffenen zugelassen ist (diejenigen mit aktuell positiven ds-DNS-Antikörpern), seit 50 Jahren keine neuen zugelassenen Medikamente. Neue wirkungsvolle Medikamente wie CellCept werden nicht für Lupus zugelassen, weil sie nur gleich effektiv, aber nebenwirkungsärmer wie die bisherigen Arzneimittel sind. D. h., schon bei CellCept wurde den Lupus-Betroffenen durch die dann notwendigen Off-label-Anträge die medizinische Versorgung erschwert. Das gilt auch für Lodotra. Im Grunde werden gesetzlich versicherte Lupus-Patienten auf diese Weise aus der medizinischen Versorgung schrittweise outgesourct, indem sie keinen Zugang mehr zu Medikamenten erhalten und notfalls die Kosten selber übernehmen müssen, was sich bei den teuren Immunsuppressiva und Lodotra® keiner leisten kann.

Endoxan ist bis heute das wirkungsvollste und beste Mittel bei Lupus. Wirkliche stabile Remissionen sind mir nur bei Lupus-Betroffenen nach Endoxan bekannt. Was bedeutet die Zulassungseinschränkung für die Lupus-Betroffenen? Werden Lupus-Betroffene mit ZNS- oder Lungenbeteiligung in Zukunft Off-label-Anträge für Endoxan stellen müssen? Welche Rheumatologen und welche Lupus-Interessensverbände haben in den Zulassungsausschüssen geschlafen?
Die Zulassungseinschränkung und die vorgeblich bessere Behandelbarkeit des Lupus im Zuge neuer biologischer Therapien ist völlig aus der Luft gegriffen. Bei Lupus hat sich überhaupt nichts verbessert. Ein einziges neues Medikament wie Belimumab, dass nur für eine kleine Teilgruppe der Lupus-Betroffenen, aber nicht für den Duchschnittslupus zugelassen ist, eine Anwendungsbeschränkung bei ZNS-Lupus und Lupus-Nephritis hat und zudem noch relativ schwach ist (7 und 12 % besser als Placebo in den Zulassungsstudien), außerdem kaum eingesetzt wird (im südhessischen Umfeld kenne ich keinen einzigen damit behandelten Lupus-Patienten), außerdem wegen der Hypersensitivität der Lupus-Betroffenen kritisch zu beurteilen ist und nur anderthalb Jahre nach Zulassung den ersten Rote-Hand-Brief bekam, kann die Zulassungseinschränkung für bisherige Medikamente nicht rechtfertigen.

Es gibt jetzt nur noch drei zugelassene Medikamentengruppen für den Lupus allgemein: Quensyl®, Azathioprin, Prednison/Prednisolon. Mit diesen drei Medikamentengruppen resultiert für die große Mehrheit der Betroffenen mit Durchschnittslupus eine eingeschränkte Lebensplanung in Beruf und Familie mit oftmals Erwerbsminderung im jugendlichen Alter. Es ist Aufgabe der Interessensverbände, sich für eine bessere medizinische Behandelbarkeit und Versorgung von Kollagenosen und Vaskulitiserkrankungen einzusetzen.



Hier finden Sie Erläuterungen medizinischer Fachbegriffe:

Hessenweb - Medizinisches Wörterbuch http://www.hessenweb.de



(Diese Seite wurde am 2.4.20 aktualisiert.)


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