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Die Zulassung des wirkungsvollsten Medikaments gegen Lupus, Cyclophosphamid, wurde 2012 eingeschränkt, ohne dass ein Ersatz durch andere zugelassene Arzneimittel vorhanden ist.


Calcium:

Rheumaliga Schweiz: Calciumrechner https://www.rheumaliga.ch
Kommentar: Eine erhöhte Calciumaufnahme in Form von hochdosierten Tabletten zur Verhütung von Osteoporose wurde bei Kortisonbehandlung aufgegeben. Empfohlen wird jetzt eine gute tägliche Zufuhr von Calcium über die Ernährung, z. B. in Form von Milchprodukten (besonders Käse) und calciumhaltigen Mineralwässern.

Rheuma-online: Welches Wasser trinkt ihr? Liste von Mineralwässern mit hohem Calciumgehalt (runterscrollen) https://www.rheuma-online.de

Canakinumab:

Canakinumab: Biologikum für periodische Fiebersyndrome https://www.aerzteblatt.de

Cannabis:

Cannabisbehandlung bei multipler Sklerose https://www.aerzteblatt.de

CCP-Antikörper:

Erlanger Forscher finden heraus, wie eine Autoimmunreaktion Osteoporose auslöst Autoimmunerkrankungen zeigen oftmals schon vor dem Auftreten erster Symptome Veränderungen, die im Blut diagnostiziert werden können. Dabei handelt es sich um Antikörper gegen körpereigenes Gewebe (Autoantikörper) wie beispielsweise gegen so genannte citrullinierte Proteine (CCP-Antikörper), die bei Blutuntersuchungen routinemäßig bestimmt werden. Zwei Drittel aller Rheuma-Patienten haben CCP-Antikörper. Genau bei diesen Patienten treten im Krankheitsverlauf starke Gelenks- und Knochenschäden auf, die auf eine höhere Aktivität knochenfressender Zellen zurückzuführen sind. Inwieweit es eine Verbindung zwischen den CCP-Antikörpern und den knochenfressenden Zellen (Osteoklasten) gibt, war bisher unbekannt. Jetzt konnten die Erlanger Forscher belegen, dass CCP-Antikörper direkt die Bildung der Osteoklasten anregen und damit schon vor Ausbruch der Krankheit osteoporotische Knochenveränderungen auslösen. https://idw-online.de

Cenerimod:

Idorsia startet neues Programm zu Bindegewebserkrankung
Das Biotechunternehmen Idorsia hat eine Mehrfachdosisstudie mit seinem Produktkandidaten Cenerimod gestartet. Das Mittel soll bei der seltenen chronisch-entzündlichen Bindegewebserkrankung Lupus erythematodes helfen. https://www.cash.ch

Chikungunya-Virus:

Gelenkbeschwerden: Auch in Deutschland an Chikungunya denken! http://www.medscapemedizin.de
Kommentar: In der Nähe von Rastatt/Süddeutschland wurden im Jahr 2008 erstmals asiatische Tigermücken gefunden.

Chloroquin:

1.11.2019, Bayer: Resochin geht außer Vertrieb
Resochin Bayer nimmt das Malariamittel Resochin nach über 60 Jahren vom Markt. Grund hierfür: Der Wirkstoff kann nicht mehr in der geforderten Qualität hergestellt werden. https://www.apotheke-adhoc.de

27.2.20, Chloroquin zeigt gute Wirksamkeit: Malariamittel gegen Coronavirus https://www.apotheke-adhoc.de/
Kommentar: Resochin außer Handel gestellt zu haben, ist aus Sicht von Lupus-Patienten unfasslich und ein schwerer Fehler. Das älteste und bewährteste Lupus-Medikament steht nicht mehr zu Verfügung. Darüber hinaus ist es ein klassisches Malariamittel. Es steht auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO. Vielleicht ergibt sich über die beobachtete Wirkung im Fall von SARS-2, die erst noch in weiteren Studien bestätigt werden muss, eine Neuzulassung?

18.3.20, 16:58 Uhr, Deutschland sichert sich Malaria-Medizin
Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesregierung Zugriff auf die als mögliches Coronavirus-Medikament gehandelte Arznei Chloroquin gesichert. "Wir haben für die Bundesrepublik Deutschland bei Bayer bereits größere Mengen Chloroquin reserviert", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Gleichzeitig begleiten unsere Behörden alle Studien dazu mit Hochdruck", sagte Spahn. "Wir wollen schnell wissen, ob dieses Medikament bei Corona hilft." Chloroquin wird als Malaria-Prophylaxe eingesetzt. https://www.tagesschau.de

18.3.20, 11.56 Uhr, Tübinger Institut testet Covid-19-Medikament
Das Tübinger Institut für Tropenmedizin will das Medikament Chloroquin im Kampf gegen Corona-Erkrankungen testen. Wie Institutsdirektor Peter Kremsner am Mittwoch mitteilte, soll in der kommenden Woche mit einer Studie an Menschen begonnen werden. Zuvor hatte der SWR berichtet. https://www.t-online.de

Der Kampf ums Chloroquin: Hilft ein altes Malaria-Heilmittel?
Ärzte des Instituts für Tropenmedizin in Marseille haben möglicherweise ein Medikament gegen Covid-19 gefunden. Die Wissenschaft spielt die Ergebnisse herunter. Eine persönliche Erfahrung. https://www.derstandard.de

Resochin     Quensyl
Stellungnahme zu Chloroquin/Hydroxychloroquin: Chloroquin (Resochin®) und das damit verwandte Hydroxychloroquin (Quensyl® und Generika) sind langjährig bewährte Medikamente in der Malariaprophylaxe und Behandlung von Autoimmunkrankheiten, besonders von Lupus und Arthritis. Sie sind Abkömmlinge des Chinins, eine in der Chinarinde vorkommende Substanz, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde gegen Fieber und Malaria eingesetzt wird. Chloroquin gehört zu den 100 essentiellen Arzneimitteln der WHO. Es wurde 1934 von Hans Andersag und Kollegen bei der I. G. Farben in Wuppertal entwickelt, Hydroxychloroquin Ende der 1940 Jahre in den USA. In der Rheumatologie gilt Chloroquin als etwas stärker und mit etwas mehr Nebenwirkungen als Hydroxychloroquin. Bei Lupus stellen diese Medikamente die schwächsten Mittel mit dem geringsten Nebenwirkungsspektrum dar. Hunderttausende von Lupuspatienten weltweit nehmen diese Medikamente täglich mit gutem Erfolg ein. In der Lupustherapie wird etwa eine Dosis von 250 mg Chloroquin, entspricht 1 Tablette Resochin® pro Tag, bzw. 400 mg Hydroxychloroquin, entspricht 2 Tabletten Quensyl® pro Tag, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg angewandt. Die Wirkung tritt erst nach einigen Wochen bis Monaten der Einnahme ein. Das Nebenwirkungsspektrum dieser Mittel ist gut bekannt. Oftmals treten bei Einnahme in den vorgeschriebenen Dosierungen gar keine Nebenwirkungen auf. Besonders bei Langzeiteinnahme können unerwünschte Wirkungen vorkommen, die Sie hier nachlesen können.
FALLS sich eine Wirkung gegen SARS Cov-2 herausstellt, wird diese Wirkung vermutlich auch eher schwach sein. Eine Behandlung mit diesen Arzneimitteln wird nur wenige Tage bis Wochen andauern. Langzeitnebenwirkungen können somit nicht auftreten. Aus der Erfahrung als Lupuspatientin erscheint es wichtig, dass die tägliche Behandlungsdosis nicht wesentlich über den genannten Beispielen bei Lupus liegt, da dann die Wahrscheinlichkeit von gefährlichen Nebenwirkungen, vor allem am Herz, stark ansteigt. Ob eine prophylaktische Einnahme bei SARS Cov-2 etwas nützt bzw. Lupuspatienten durch die langjährige (Hydroxy-)Chloroquineinnahme in irgendeiner Weise gegenüber SARS Cov-2 geschützt sind, ist noch nicht bekannt.
Dorothea Maxin, Darmstadt

Resistenzen gegen Antibiotika durch Chloroquin? https://www.aerztezeitung.de

Chorea Huntington:

Gendefekt bei Pflanze liefert Schlüssel für Chorea Huntington https://www.aerztezeitung.de

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen:

Bislang 170 Schwerpunktpraxen für entzündliche Darmerkrankungen https://www.aerzteblatt.de
Kommentar: Wünschenswert wäre, dass es zertifizierte Schwerpunktpraxen im Bereich der Rheumatologie auch für Kollagenosen gäbe.

Ciclosporin A:

Ciclosporin A https://de.wikipedia.org

Ciclosporin-Augentropfen bei Keratitis zur Zulassung empfohlen https://www.ema.europa.eu

Cladribin:

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nimmt den Antrag der Fa. Merck auf Marktzulassung für das Prüfpräparat Cladribin-Tabletten zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose (MS) zur Prüfung an. https://news.merck.de

Clostridium difficile:

UV-Licht-Desinfektion könnte C. difficile-Übertragung in Krankenbetten verhindern
Die Antibiotikabehandlung eines Patienten erhöht das Risiko, dass der nächste Patient im selben Bett sich mit C. difficile infiziert. Eine UV-Desinfektion des Raumes senkt das Übertragungsrisiko. https://www.aerzteblatt.de

Clostridium difficile: Mikrobiomtransfer wird neuer Standard bei komplizierten Durchfallerkrankungen https://www.journalmed.de

Clostridien-Diarrhö: Fäkalien durch die Nase
Es klingt widerwärtig: Über eine Nasensonde infundiert man Durchfallpatienten Fäkalien eines fremden Spenders. Die "Ekel-Therapie" feiert zunehmend Erfolge - jetzt feiern niederländische Kollegen einen neuen Erfolg.
https://www.aerztezeitung.de

Mikrobiomtransfer: Geheilt durch eine Stuhl-Spende. Bei einer wiederkehrenden Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist der Mikrobiomtransfer, so der korrekte Name, seit kurzem neuer Standard. http://www.medscapemedizin.de

Fäkal-Transplan­tation heilt C. difficile-Infektion https://www.aerzteblatt.de

Colitis ulcerosa:

Chronische Colitis durch Spülmittelrückstände? https://www.aerztezeitung.de

Coronavirus 2020/SARS-CoV-2:

Inzidenz/Prävalenz:

John Hopkins Universität: Coronavirus - Karte weltweite Verbreitung https://gisanddata.maps.arcgis.com

Robert-Koch-Institut (RKI): Coronavirus-Fallzahlen Deutschland und weltweit https://www.rki.de

Robert-Koch-Institut (RKI): Coronavirus - weltweite Risikogebiete https://www.rki.de

Ansteckungsrate wieder bei 0,9 https://www.tagesschau.de
Kommentar: Je niedriger die Zahl der Neuerkrankungen liegt, desto mehr machen sich womöglich Ausreißer in der Ansteckungsrate bemerkbar. Beispiel: Wenn bei einer Gesamtzahl von etwa 1000 Neuinfektionen pro Tag ein Mitarbeiter eines Altenheims 27 Bewohner und Kollegen ansteckt, steigt die Ansteckungsrate möglicherweise deutlicher an, als wenn die Gesamtzahl von Neuinfektionen an einem Tag bei 5000 liegt.

SARS-CoV-2: Wie ein Sänger (fast) den gesamten Chor angesteckt hat
Beericht über ein Superspreader-Ereignis in einem Kirchenchor, wo eine Person gleich 52 Mitsänger infizierte, von denen 3 schwer erkrankten, davon 2 mit Todesfolge. Der Erkrankte hatte seit drei Tagen leichte Symptome. Der Sitzplan zeigt, dass der Index-Patient sich ganz links in der hinteren von fünf Reihen befand. Bis auf 8 Personen vorne rechts in der ersten Reihe hat er alle infiziert. https://www.aerzteblatt.de

Diagnostik:

Nach Auskunft der hessischen Corona-Hotline Tel. 0800/5554666 sind in Darmstadt die Hausärzte für die Testung von Verdachtsfällen zuständig. Da nicht alle Hausärzte diesen Test durchführen, bliebe den Patienten überlassen, sich von Hausarztpraxis zu Hausarztpraxis durchzutelefonieren, wo dieser Test gemacht werden kann (Stand 5.3.20).
Dazu ein Artikel im Darmstädter Echo vom 4.3.20: Coronavirus: Praxen in Darmstadt fühlen sich alleingelassen https://www.echo-online.de
Hinweis: Die Kreisklinik in Groß-Gerau hat ein "Corona-Drive-in" eingerichtet:
Kreisklinik Groß-Gerau: Informationen zum Coronavirus https://www.kreisklinik-gg.de/coronavirus/
"Bei Ihnen liegt ein begründeter Verdacht vor? Dann bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten für die notwendige Diagnostik: Sie melden sich telefonisch unter 06152-9860 und lassen sich für eine Beratung und Untersuchungen an unsere ärztlichen Kollegen aus dem MVZ durchstellen. Nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt können Sie hier einen Termin für eine persönliche Untersuchung vereinbaren. Sollten Sie über einen eigenen Pkw verfügen, können Sie sich auch nach kurzer Ankündigung, sowie vorheriger Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, vor dem Klinikgebäude mittels Abstrich testen lassen."
Kommentar: Diese Situation erinnert an die Impfung gegen Schweinegrippe im Jahr 2009. In Darmstadt war kein Impfstoff mehr verfügbar, Patienten fuhren z. B. zum Gesundheitsamt in Heppenheim, um sich impfen zu lassen. Dazu kommt, dass der Pandemieplan nicht öffentlich ist. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt, in der Menschen aus 150 Nationen leben, eigentlich ein Armutszeugnis.
Ergänzung 7.3.20: Hessen richtet zentrale Untersuchungsstellen ein https://soziales.hessen.de. Eine sehr positive Entwicklung!
Ergänzung 13.3.20: Das Corona-Testcenter in Darmstadt wurde am Klinikum eingerichtet. Wegen eines besseren Schutzes für die anderen Patienten soll es auf das ehemalige Gelände des EAD in Bessungen verlegt werden, vgl. https://www.echo-online.de.

Warteschlangen vor dem Corona-Testcenter in Darmstadt
Vor der Bereitschaftsdienstzentrale am Klinikum Darmstadt herrscht Unmut über fehlende Informationen. Bis Montag wurden elf Corona-Fälle gezählt. https://www.echo-online.de
OB Partsch im Interview: "Wir werden auch das meistern"
"Besonders belastet war das Klinikum, in dem bis Montag die Tests durchgeführt wurden, durch Wartende, die teilweise die Notaufnahme blockiert haben." https://www.echo-online.de
Kommentar zum Corona-Testcenter: Verzweiflung https://www.echo-online.de
Kommentar: Das Corona-Testcenter offenbart gravierende Mängel im Bereich der Gesundheitsversorgung in Darmstadt. Die Gründe sind wohl verkrustete Entscheidungsstrukturen bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Gut, dass die Öffentlichkeit darauf aufmerksam wird. Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch scheint sich im Tonfall gegenüber den besorgten Erkrankten vergriffen zu haben. Aktuell befindet sich das Darmstädter Corona-Testcenter auf dem ehemaligen EAD-Gelände in Bessungen. Im Stadtgebiet sollen fünf hausärztliche Schwerpunktpraxen die Corona-Patienten versorgen (Stand 30.4.20).

24.4.20, Corona-Pandemie: RKI empfiehlt Tests für alle Atemwegsinfekte https://www.tagesschau.de
Hinweis: Der Rachenabstrich (PCR-Test) kann falsch-negativ sein, d. h. eine vorliegende Coronainfektion nicht anzeigen. Falsch-positive Ergebnisse kommen wohl selten vor, da er auf der RNA (Erbsubstanz) basiert.

27.3.20, Corona-Strategiepapier: Mit effizientem Testen zum "Best Case" https://www.tagesschau.de

26.3.20, RKI empfiehlt Corona-Test für Risikopatienten mit Symptomen
Zu den Fällen, die aktuell auf das Corona-Virus getestet werden sollten, zählen laut Robert-Koch-Institut auch Risikopatienten mit Symptomen. Zu den Fällen, die labordiagnostisch getestet werden sollten, zählen nach dem RKI unter anderem Menschen, die akute, respiratorische Symptome aufweisen und gleichzeitig einer Risikogruppe angehören, auch wenn kein Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person bekannt ist.
Als Risikogruppe gelten Menschen ab dem 60. Lebensjahr, aber auch Patienten mit Immunsuppression. Dies betrifft damit auch Betroffene mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung wie rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Lupus erythematodes oder Vaskulitis. Medikamente wie Cortison, Methotrexat, JAK-Inhibitoren oder die Biologika regeln das Immunsystem herunter und führen somit zur Infektanfälligkeit. https://www.rheuma-liga.de

23.4.20, Nach Expertenwarnung: Keine Schnelltests auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 mehr in Apotheken, doch Internethandel boomt
https://deutsch.medscape.com

23.4.20, COVID-19-Test: Erstes Testkit für Privatpersonen zugelassen https://www.journalmed.de
Coronavirus Test: Rachenabstrich-Testkit zum Selbermachen, 199 Euro. Versand zunächst nur innerhalb von Deutschland https://www.cerascreen.de

SARS-CoV-2-Antikörpernachweis der Fa. Shenzhen YHLO Biotech für den Nachweis von IgM- und IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2. Die Infektion muss mindestens 14 Tage zurückliegen, da die Antikörperbildung solange dauern kann. Laut Auskunft des Labors habe der Test eine Spezifität von 95%, d. h. schließt mit 95% andere Coronaviren aus. Kosten als IGEL-Leistung: 17,49 Euro. https://www.labor-limbach.de.

Krankheitsbild:

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: Coronavirus SARS-CoV-2 https://soziales.hessen.de . Mit täglichem Bulletin zu den Infektionsfällen in Hessen.

UKE-Studie: Neuartiges Corona-Virus befällt als "Multiorganvirus" zahlreiche Organe https://idw-online.de

Corona-Symptome über Monate: Woran manche Patienten besonders leiden: Manchen Patienten lässt Corona lange nicht mehr los. Immer häufiger ist von monatelangen Krankheitsverläufen zu hören. Die Betroffenen plagen sich aber nicht nur mit den Symptomen herum.
Viele leiden an einer lähmenden Müdigkeit (...). Bis zu zehn Prozent der Patienten zeigten 30 Tage nach Ausbruch immer noch Krankheitszeichen. Der Mediziner hält Covid-19 für "noch merkwürdiger" als seltene Autoimmunerkrankungen wie etwa Lupus, die sich ebenfalls auf unterschiedlichste Weise äußern. https://www.merkur.de

Hautveränderungen als Indiz für COVID-19
Bei einer fraglichen Infekt-Symptomatik können Hautveränderungen, die wie klassische Frostbeulen oder eine seltene Form eines Chilblain-Lupus (Frostbeulenlupus) aussehen, für die Differenzialdiagnose COVID-19 ein Hinweis sein - besonders bei jüngeren Betroffenen https://lokalklick.eu

COVID-19: Kinder in der Lombardei erkranken an atypischem Kawasaki-Syndrom https://www.aerzteblatt.de

Berliner Forscher: Wir können die Corona-Pandemie auch ohne Impfstoff stoppen https://www.berliner-zeitung.de
Kommentar: Das SARS Cov-2-Virus enthüllt nach und nach seine Geheimnisse. Wir lernen über Reproduktionsraten, Aerosole und Superspreader und kommen dem listigen Virus allmählich auf die Spur. Vielleicht müssen wir nicht mit Schutzmaßnahmen wie Abstandsgebot, Mundschutz und dem Vermeiden von Großversammlungen auf bessere Therapien und eine Impfung warten, das wäre schön.

Christian Drosten: Auf dem Boulevard der Wissenschaft https://www.zeit.de
Kommentar: Deutschland und die Welt erlebt gerade neben vielen anderen Lernkurven auch eine Lernkurve, wie Wissenschaft funktioniert. Es wäre schön, wenn Erkenntnisse immer gleich schon fertig auf dem Präsentierteller dalägen. Stattdessen ist Erkenntnisgewinn eine mühsame Suche mit Bilden von Hypothesen und Verwerfen oder Bestätigen dieser Hypothesen. Danke an die Wissenschaftler, die sich nicht beirren lassen, wenn das für manche Menschen zu kompliziert ist.

Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung aufgrund der COVID-19-Epidemie: Rückkehr zur regulären Patientenversorgung ab dem 1. Juni https://www.g-ba.de

Krankschreibungen per Telefon vorerst bis 18. Mai möglich https://www.tagesschau.de

Beschluss zur telefonischen Befunderhebung für Krankschreibung gefasst
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine inhaltlich angepasste Regelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte beschlossen. Befristet bis zum 4. Mai 2020 darf die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen auch nach telefonischer Anamnese erfolgen. Das Fortdauern der Arbeitsunfähigkeit kann im Wege der telefonischen Anamnese einmalig für einen weiteren Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen festgestellt werden. Krankschreibungen bei leichten Atemwegserkrankungen können vorerst weiterhin nach telefonischer Anamnese erfolgen https://www.g-ba.de

Krankschreibungen setzen wieder eine ärztliche Untersuchung voraus - Befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Anamnese wird nicht verlängert
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Freitag in Berlin beschlossen, dass die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung von Arbeitsunfähigkeit bei leichten Atemwegsbeschwerden am 19. April 2020 nicht verlängert wird. Damit gilt ab dem 20. April 2020 wieder, dass für die ärztliche Beurteilung, ob eine Versicherte oder ein Versicherter arbeitsunfähig ist und eine entsprechende Krankschreibung erhält, eine körperliche Untersuchung notwendig ist. https://www.g-ba.de

Ärzte dürfen bei Atemwegsinfekten zwei Wochen per Telefon krankschreiben
Neu neben der längeren Dauer von bis zu 14 Tagen ist, dass unter die Regelung auch Patienten fallen, bei denen ein Infektionsverdacht besteht. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen, informiert die KBV. Der Arzt muss den Patienten aber darauf hinweisen, dass dieser nach telefonischer Anmeldung unverzüglich einen Arzt aufsuchen soll, falls es ihm gesundheitlich schlechter geht.
Sollte bei einem Patienten der Verdacht auf eine SARS-CoV-Infektion bestehen und eine Labordiagnostik erforderlich sein, informiert der Arzt ihn darüber, wo er sich testen lassen kann. In einigen Bereichen von Kassenärztlichen Vereinigungen benötigen Patienten für die Untersuchung eine Überweisung (Muster 10). In diesen Fällen soll der Arzt die Überweisung dem Patienten per Post zuschicken. https://www.aerzteblatt.de

AU per Telefon für Nicht-Coronainfizierte https://www.univadis.de
Wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit (AU) müssten die Patienten nicht extra in die Praxis kommen, heißt es in einer Mitteilung. Voraussetzung hierfür ist, dass sie weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, noch sich in einem Gebiet mit Covid-19-Fällen aufgehalten haben. Diese Sonderregelung gelte für vier Wochen.In diesen Fällen können Mediziner nach telefonischer Anamnese eine AU für bis zu sieben Tagen ausstellen und dem Patienten postalisch zusenden. [...] Beim Ausstellen der telefonischen AU-Bescheinigung muss nicht zwingend die eGK eingelesen werden. Denn Praxen können bei bekannten Versicherten die Daten aus der Patientenkartei übernehmen.

Coronavirus: Jede Form von Hilfe ist besser als keine Nachbarschaftshilfe
Auch jüngere Menschen könnten zur Risikogruppe gehören, etwa wenn sie gerade eine Chemotherapie durchliefen oder an einer Autoimmunkrankheit wie etwa Rheuma litten. https://www.deutschlandfunk.de
Hinweis: Auch in Darmstadt gibt es eine Nachbarschaftsinitiative, vgl. https://www.kollagenose.de/nachbar.htm.

Fakenews-Macher und Kriminelle nutzen Coronavirusausbruch https://www.aerzteblatt.de

Therapie:

COVID-19: Medikamentöse Therapieansätze im Rahmen von Studien und individuellen Heilversuchen https://www.akdae.de

Clinical Trials Map https://covid-19.heigit.org

Infektiologen gegen kontrollierte Durchseuchung bestimmter Altersgruppen https://www.aerzteblatt.de

Schwerwiegendes Problem bei Entwicklung von Corona-Impfstoff https://www.wiwo.de
Kommentar: Diese Hypothese könnte:
a. die zunehmende Häufung von schweren Krankheitsverläufen von SARS-Cov-2-Infektionen bei steigenden Prävalenzzahlen, z. B. in Italien oder Spanien, erklären. Wenn bei der Erstinfektion mit SARS-Cov-2 manchmal infektionsverstärkende Antikörper gebildet werden, führen diese bei einer Zweit- oder Drittinfektion mit dem gleich Virus zu einem schwereren Krankheitsverlauf.
b. Aber auch das Ansteigen schwerer Verläufe mit zunehmendem Alter könnte damit erklärt werden, da die Menschen mit steigendem Alter mit höherer Wahrscheinlichkeit schon einmal mit Coronaviren in Kontakt gekommen sind.
Wenn sich das bestätigt, wäre das ein weiteres Argument dafür, mit dem Exit vom Shutdown möglichst spät zu beginnen, um die Erkrankungszahlen in der Bevölkerung möglichst niedrig zu halten, damit Erkrankte sich nicht so oft begegnen und erneut infizieren.

Kortikosteroid-Gabe ein Risikofaktor bei COVID-19: Was es bei diesen Patienten zu beachten gilt https://deutsch.medscape.com
Kommentar: Empfohlen wird, dass Patienten, die über längere Zeit Kortison einnehmen und möglicherweise eine Nebenniereninsuffizienz haben, im Fall einer SARS Cov-2-Erkrankung die tägliche Kortisondosis erhöhen sollten. Wichtig für viele Lupus- und Kollagenosepatienten!

Viele chronisch Kranke fürchten "Kollateralschäden"
Covid-19 und die direkt Betroffenen sind nur ein Aspekt der SARS-CoV-2-Infektion. Ein viel größerer Personenkreis als die Infizierten selbst dürfte jetzt und in Zukunft Folgeschäden erleiden. Dazu gehören laut Claas Röhl von Pro Rare Austria Personen mit seltenen Erkrankungen. Beispiele für erschwerte bzw. mangelhafte Versorgung der Betroffenen gebe es bereits, erklärte er.
Große Verunsicherung herrsche auch, wie die Vorgangsweise im Fall einer Triage (Zuteilung der zur Verfügung stehenden medizinischen Ressourcen zu bestimmten Patienten; Anm.) aussehen würde. "Vom europäischen Dachverband EURORDIS wurde nämlich aufgezeigt, dass in anderen Ländern Menschen mit seltenen Erkrankungen und einer gleichzeitigen Covid-19-Erkrankung durch Triage-Richtlinien diskriminiert wurden. In Österreich wurden die Kapazitätsgrenzen bisher glücklicherweise nicht erreicht", sagte Röhl. https://www.vol.at

Therapieversuche bei SARS Cov-2
Acalabrutinib
Anakinra
Baricitinib
BCG-Impfung
Beta-Interferon
Caletra
Camostat
Carragelose
Chloroquin/Hydroxychloroquin
Chlorpromazin
Cobicistat
Darunavir
DAS181
Dexamethason
Emapalumab
Famotidin
Favipiravir
Fingolimod
Ibrutinib
Ivermectin
Leronlimab
Lopinavir
Mundspülungen
Niclosamid
Nintedanib
Opaganib
Remdesivir
Ribavirin
Ritonavir
Ruxolitinib
Sarilumab
Serumtherapie (Antikörper aus Rekonvaleszentenplasma)
Siltuximab
Solnatide
Teicoplanin
Tocilizumab
Umifenovir


Krankheitsverlauf:

Robert-Koch-Institut: Risikogruppen für einen schweren Verlauf bei SARS Cov-2 https://www.rki.de
Hinweis: Lupus- und Kollagenosepatienten, die immunsuppressiv behandelt werden, fallen unter die Definition "Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko."

Infektionsschutz, Entschädigung bei Tätigkeitsverbot https://service.hessen.de,
Infektionsschutzgesetz, § 56 Entschädigung https://www.gesetze-im-internet.de
Hinweis: Chronisch kranke Mitarbeiter, die zu den Risikogruppen für einen schweren Verlauf bei einer Coronainfektion gehören, können nach § 56 Infektionsschutzgesetz gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung freigestellt werden. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom zuständigen Gesundheitsamt erstattet.

Rheuma & Co: COVID-19 bei Immunsuppression https://www.aerzteblatt.de

Coronavirus: Infos für Menschen mit Rheuma https://www.rheuma-liga.de

Coronavirus und Rheuma: Unterbrechung der Heilmittel-Therapie https://www.rheuma-liga.de

Relevante Beeinträchtigung der Immunfunktion? SARS-CoV-2: Was Rheuma-Patienten wissen sollten https://idw-online.de

Mathian A et al. Clinical course of coronavirus disease 2019 (COVID-19) in a series of 17 patients with systemic lupus erythematosus under long-term treatment with hydroxychloroquine. Ann Rheum Dis. Apr 24, 2020 https://ard.bmj.com
Kommentar: Beschrieben wird der Verlauf einer SARS Cov-2-Erkrankung bei 17 Lupus-Patienten in Frankreich, die zwischen 5.3. und 26.3.2020 erkrankten. Die Patienten waren im Durchschnitt 53,5 Jahre alt, 13 waren Frauen. Sie wiesen z. T. erhebliche Organbeteiligungen und Komorbiditäten auf, z. B. Übergewicht (59 %), Nierenbeteiligung (47%) und Bluthochdruck (35%). Alle nahmen seit durchschnittlich 7,5 Jahren Hydroxychloroquin ein, davon 15 in der üblichen Dosierung von 1-2 Tbl. pro Tag (= 200-400 mg pro Tag) und zwei ≥ 400 mg pro Tag. Zwölf Patienten wurden außerdem mit Kortison (Prednison) vorbehandelt, davon zwei in einer Dosis von ≥ 10 mg pro Tag, sieben mit Immunsuppressiva. 14 Patienten wurden wegen SARS Cov-2 hospitalisiert, 13 entwickelten eine Lungenentzündung, zwei verstarben. Hydroxychloroquin und Prednison wurden in der vorbestehenden Dosis während der SARS Cov-2-Erkrankung beibehalten, die Immunsuppressiva reduziert oder abgesetzt, keiner erhielt wegen SARS Cov-2 eine antivirale Medikation. Der Verlauf unterschied sich bis auf eine höhere Rate von Atemnot, Kopfschmerzen und Durchfall, nicht von dem der übrigen französischen Bevölkerung. Aus deutscher Perspektive würde man von einem schweren Verlauf sprechen. Interessant wäre, diese SARS Cov-2-Erkrankungen mit Lupuspatienten zu vergleichen, die nicht mit Hydroxychloroquin vorbehandelt waren.

Sie leidet an Lupus Erythematodes
Coronavirus: Jung und trotzdem gefährdet - Natalie H. gehört zur Risikogruppe https://www.merkur.de

Europäische COVID-19-Datenbank für Rheumapatienten gestartet https://www.aerzteblatt.de

Online-Register für Rheumapatienten mit COVID-19 eingerichtet https://www.aerzteblatt.de
Onlineregister Covid19-Rheuma.de https://www.covid19-rheuma.de/
Betroffene Patientinnen und Patienten können sich selbst direkt telefonisch bei der Kontaktstelle des Registers melden (Tel: 0641 948 899 68), wo ein Rheumatologe entsprechende Angaben erfragt. Ärztinnen und Ärzte können hier - nach kurzer Registrierung - komfortabel Rheumapatienten mit positivem Nachweis von SARS-CoV-2 oder mit COVID-19 Erkrankung online dokumentieren (Dauer max. 5-7 Minuten). Die erhobene Fälle sollen auch den korrespondierenden internationalen Registern zur Verfügung gestellt werden, so dass keine doppelten Eingaben notwendig sind.

Ein 14-jähriger Portugiese ist am Sonntag an den Folgen einer Covid-19-Infizierung gestorben.
Der verstorbene 14-Jährige war laut Medienberichten bereits vorerkrankt. Er litt an Psoriasis - auch Schuppenflechte genannt - einer Autoimmunkrankheit, die sich vor allem als entzündliche Hautkrankheit manifestiert, darüber hinaus aber auch andere Organe beschädigen kann. https://www.wort.lu

Entspannte Stimmung: Übertrieben oder angebracht?
Corona: Aufgrund dieser Autoimmunkrankheit müsse er "höllisch aufpassen". Und das nicht erst seit der Gefahr durch den Corona-Virus. Eher auf Abstand zu den Mitmenschen bleiben oder besonders sorgfältig die Hände zu waschen, dass gehört für ihn schon seit langem zum Alltag. Bericht über einen Patienten mit Morbus Wegener. https://www.wn.de

Welchen Verlauf nimmt COVID-19 bei Patienten mit Multipler Sklerose? https://idw-online.de

Neurologische Patienten sollten ihre Immuntherapie nicht aus Angst vor dem Coronavirus absetzen! https://idw-online.de/

Unter Quarantäne
Ein Mann musste wegen des positiven SARS Cov-2-Tests bei seinem Sohn 14 Tage in Quarantäne. Getestet wurde er selber nicht, entwickelte jedoch Krankheitssymptome. Acht Tage nach Ende der Quarantäne ist ein PCR-Test positiv. https://www.echo-online.de
Kommentar: Das Beispiel zeigt, dass die Dauer der positiven Rachenabstriche (PCR-Tests) bei einer SARS Cov-2-Infektion zur Zeit noch nicht genau bekannt ist. Auch mehr als zwei Wochen später können noch positive Testergebnisse auftreten. Die Person ist dann möglicherweise noch infektiös. Das zeigt eine Studie aus Wuhan über vier Ärzte im Alter von 30 bis 36 Jahren, die bis zu 32 Tagen nach Auftreten der ersten Symptome noch PCR-positiv waren, vgl. Lan L. et al. Positive RT-PCR Test Results in Patients Recovered From COVID-19. JAMA Apr 2020.

Prävention:

Entzündungshemmende Medikamente schützen vor COVID-19
COVID-19 führt zu einer ähnlichen überschießenden Immunreaktion in der Lunge wie Rheuma, Schuppenflechte oder Darmentzündungen in den jeweiligen betroffenen Organen. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun in einer Studie gezeigt, dass Medikamente, die gegen diese Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, sogenannte Zytokin-Hemmer, COVID-19-Infektionen hemmen, bevor die Viren sich im Körper ausbreiten können. https://idw-online.de
Kommentar: Die SARS-Cov-2-Erkrankung scheint Ähnlichkeiten mit Autoimmunerkrankungen aufzuweisen. Niemand der an Rheuma, Darmentzündung oder Schuppenflechte leidenden Patienten, die mit Zytokin-Hemmern behandelt wurden, entwickelte in dieser Studie Antikörper gegen das Coronavirus. Mit Zytokin-Hemmern sind Biologika wie monoklonale Antikörper (Adalimumab, Dupilumab, Infliximab, Ustekinumab, Secukinumab, Tocilizumab u. a.) gemeint. Das könnte auch den in manchen Studien beobachteten abmildernden Effekt von (Hydroxy-)Chloroquin auf den Verlauf einer SARS-Cov-2-Erkrankung erklären. (Hydroxy-)Chloroquin ist ebenfalls gegen manche Autoimmunerkrankungen, z. B. Arthritis oder Lupus, wirksam.

Präventive Therapie bei SARS Cov-2 (Beobachtungen)
Chloroquin/Hydroxychloroquin
Zytokin-Hemmer


Covid-19: ECDC veröffentlicht Empfehlungen zum Umgang mit Kontaktpersonen https://www.aerzteblatt.de

Abstand halten: Neues Video der Bauhaus-Universität Weimar verdeutlicht, wie sich Atemluft ausbreitet https://idw-online.de

Video zeigt, wie Masken Viren beim Sprechen zurückhalten https://www.aerzteblatt.de

Wie SARS-CoV-2 in einem Restaurant übertragen wurde https://www.aerzteblatt.de/

SARS-CoV-2-Infektion über die Luft nicht auszuschließen https://www.aerzteblatt.de

Wuhan: SARS-CoV-2 in der Luft von Umkleidekabine und Patiententoilette nachweisbar https://www.aerzteblatt.de

Modellrechnung: Wind trägt ausgehustete Coronaviren weiter als gedacht https://www.aerzteblatt.de

Robert-Koch-Institut empfiehlt Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum https://www.aerzteblatt.de

Hinweise des BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken (sog. "Community-Masken"), medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19) https://www.bfarm.de

Chirurgische Gesichtsmasken halten Coronaviren zurück https://www.aerzteblatt.de

Wölfel Masken, Alsbach an der Bergstraße: Wir nähen waschbare Mund-Nasenmasken
Hinweis: "Alltagsmasken". Öffnungszeiten Mo-Do 10.00-12.00 Uhr, ab einer Bestellung von 5 Masken werde diese auch zugesandt (59,- incl. Mwst zzgl. Porto, gegen Vorauskasse) https://www.woelfelco.de/

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Gesichtsvisiere Made in Germany
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Ein Schutzvisier zum Selberbauen

Ausgangsmaterial:
Ein Stück durchsichtiges PVC aus dem Baumarkt oder eine stabile Overheadfolie
ein Stück biegbares Aluminium aus dem Baumarkt,
zwei Schrauben, zwei Muttern und zwei Unterlegscheiben,
etwas Schaumstoff, z. B. von Verpackungsmaterial,
etwas doppelseitiges Klebeband (oder Kunststoffkleber),
evtl. etwas Aluminiumklebeband,
eine spitze Schere.
1. Das PVC oder die Overheadfolie mit der Schere auf die Größe von etwa 18 x 30 cm zuschneiden.
2. Das Aluminium mit der Schere auf etwa 4 x 35 cm zuschneiden.
3. In das PVC/Overheadfolie mit der Schere an den Seiten Löcher bohren.
4. In das Aluminium seitlich ebenfalls Löcher bohren - die Position der Löcher entsprechend des Kopfumfangs wählen.
5. Das Aluminium mit den Schrauben, der Unterlegscheibe und den Muttern am PVC/Overheadfolie befestigen.
6. Das Schaumstoffstück auf etwa ca. 15 x 2,5 x 1,5 cm zuschneiden, und
7. mit dem doppelseitigen Klebeband oder Kunststoffkleber vorne innen am Visier befestigen.
8. Den Schaumstoff evtl. mit dem Aluminiumklebeband abdecken - der Schaumstoff kann so besser nach dem Tragen des Visiers abgewischt oder desinifziert werden.
Hinweis: SARS Cov-2 kann über Tröpfcheninfektion, evtl. auch Aerosole in der Luft über die Augen oder den Mund/Nasenraum übertragen werden. Gesichtsvisiere schützen schützen im Vergleich zu Mund-Nasenmasken auch die Augen des Trägers und das Gegenüber vor ausgeatmeten oder ausgehusteten Partikeln des Trägers. Sie können über einer Mund-Nasenmaske getragen werden.

25.3.20, Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt: "Wir brauchen kreative Lösungen"
Zur Debatte über die Beschaffung von Schutzausrüstung für medizinisches Personal in Kliniken und Praxen erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: "Die Ausstattung von Ärzten, Praxismitarbeitern und Pflegepersonal mit Schutzausrüstung gegen eine Corona-Infektion ist unzureichend. Wie dramatisch sich die Lage vor Ort darstellt, haben wir dem Bundesminister für Gesundheit detailliert dargelegt. Alle Beteiligten sind sich der Situation bewusst und gleichzeitig einig darin, dass diese Notlage nicht vorhersehbar war. Es ist gut, dass sich neben dem Bundesministerium für Gesundheit auch die Länder, die Ärzte und die Krankenhäuser um die Beschaffung von Schutzausrüstung kümmern. Das bleibt vor allem angesichts der stark angespannten weltweiten Marktsituation, insbesondere für Atemschutzmasken, eine Gemeinschaftsaufgabe. Vor diesem Hintergrund begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich die Bemühungen des Bundesgesundheitsministers, Fertigungskapazitäten für diese Produkte in Deutschland aufzubauen. Dafür setzen wir auf das Engagement und auf kreative Lösungen von Wirtschaftsunternehmen aus den verschiedensten Branchen. Ob Automobilzulieferer oder Textilunternehmen - alle sind aufgerufen, wenn irgend möglich ihre Fertigung umzustellen und in die Produktion von Schutzausrüstung einzusteigen. Gleiches gilt für die Fertigung von Beatmungsgeräten für unsere Intensivstationen." https://www.bundesaerztekammer.de

29.4.20, TU Darmstadt: Mehrfach eingesetzte FFP2-Schutzmasken für Klinikpersonal sind sicher
Die von Krankenhaus-Personal und Rettungskräften getragenen Atemschutzmasken vom Typ FFP-2 können bedenkenlos mehrfach benutzt werden und erfüllen weiterhin strenge Hygiene-Standards, wenn sie zuvor bei 121°C zwanzig Minuten lang sterilisiert werden. Dies haben Analysen der TU Darmstadt für das Alice-Hospital Darmstadt ergeben. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte Empfehlung, die FFP-2-Masken bei 65 bis 70° C trockener Hitze auszusetzen, um das SARS-CoV-2-Virus abzutöten, erschien dem Krankenhaus nicht ausreichend, da die Masken im Krankenhausbetrieb auch mit multiresistenten Keimen oder Sporen kontaminiert sein können, die erst bei weit höheren Temperaturen absterben. Die Ergebnisse können dazu beitragen, den Versorgungsengpass bei FFP-2-Masken zu entspannen. https://idw-online.de
https://www.aerzteblatt.de

27.3.20, Merck verarbeitet Alkohol von Henkell-Freixenet
Schaumweinhersteller Henkell-Freixenet spendet rund 50.000 Liter Alkohol, den Merck in extra umfunktionierten Anlagen zu Desinfektionsmittel verarbeitet. https://www.echo-online.de

Creutzfeld-Jakob-Krankheit:

Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Prionen in der Haut nachgewiesenen https://www.aerzteblatt.de

Cyclophosphamid (Endoxan®):

"Hochdosis-Endoxantherapie. Persönlicher Erfahrungsbericht." Artikel von Gerhard Arold im "Schmetterling" Nr. 51 (Sept. 2000), S. 23-25. Erschienen auch in: mobil. Magazin der Deutschen Rheuma-Liga 26 (2000), Nr. 5, S. 18-21

Cyclophosphamid: Indikationen eingeschränkt https://www.pharmazeutische-zeitung.de
Kommentar: Die Zulassungseinschränkung für Endoxan® bei rheumatischen Erkrankungen wird mit der Verfügbarkeit neuer biologischer Therapien begründet. In Bezug auf den Lupus ist das völlig absurd. Für den LE gibt es bis auf Belimumab, das nur für eine kleine Teilgruppe von Lupus-Betroffenen zugelassen ist (diejenigen mit aktuell positiven ds-DNS-Antikörpern), seit 50 Jahren keine neuen zugelassenen Medikamente. Neue wirkungsvolle Medikamente wie CellCept werden nicht für Lupus zugelassen, weil sie nur gleich effektiv, aber nebenwirkungsärmer wie die bisherigen Arzneimittel sind. D. h., schon bei CellCept wurde den Lupus-Betroffenen durch die dann notwendigen Off-label-Anträge die medizinische Versorgung erschwert. Das gilt auch für Lodotra. Im Grunde werden gesetzlich versicherte Lupus-Patienten auf diese Weise aus der medizinischen Versorgung schrittweise outgesourct, indem sie keinen Zugang mehr zu Medikamenten erhalten und notfalls die Kosten selber übernehmen müssen, was sich bei den teuren Immunsuppressiva und Lodotra® keiner leisten kann.

Endoxan ist bis heute das wirkungsvollste und beste Mittel bei Lupus. Wirkliche stabile Remissionen sind mir nur bei Lupus-Betroffenen nach Endoxan bekannt. Was bedeutet die Zulassungseinschränkung für die Lupus-Betroffenen? Werden Lupus-Betroffene mit ZNS- oder Lungenbeteiligung in Zukunft Off-label-Anträge für Endoxan stellen müssen? Welche Rheumatologen und welche Lupus-Interessensverbände haben in den Zulassungsausschüssen geschlafen?
Die Zulassungseinschränkung und die vorgeblich bessere Behandelbarkeit des Lupus im Zuge neuer biologischer Therapien ist völlig aus der Luft gegriffen. Bei Lupus hat sich überhaupt nichts verbessert. Ein einziges neues Medikament wie Belimumab, dass nur für eine kleine Teilgruppe der Lupus-Betroffenen, aber nicht für den Duchschnittslupus zugelassen ist, eine Anwendungsbeschränkung bei ZNS-Lupus und Lupus-Nephritis hat und zudem noch relativ schwach ist (7 und 12 % besser als Placebo in den Zulassungsstudien), außerdem kaum eingesetzt wird (im südhessischen Umfeld kenne ich keinen einzigen damit behandelten Lupus-Patienten), außerdem wegen der Hypersensitivität der Lupus-Betroffenen kritisch zu beurteilen ist und nur anderthalb Jahre nach Zulassung den ersten Rote-Hand-Brief bekam, kann die Zulassungseinschränkung für bisherige Medikamente nicht rechtfertigen.

Es gibt jetzt nur noch drei zugelassene Medikamentengruppen für den Lupus allgemein: Quensyl®, Azathioprin, Prednison/Prednisolon. Mit diesen drei Medikamentengruppen resultiert für die große Mehrheit der Betroffenen mit Durchschnittslupus eine eingeschränkte Lebensplanung in Beruf und Familie mit oftmals Erwerbsminderung im jugendlichen Alter. Es ist Aufgabe der Interessensverbände, sich für eine bessere medizinische Behandelbarkeit und Versorgung von Kollagenosen und Vaskulitiserkrankungen einzusetzen.



Hier finden Sie Erläuterungen medizinischer Fachbegriffe:

Hessenweb - Medizinisches Wörterbuch http://www.hessenweb.de



(Diese Seite wurde am 15.7.20 aktualisiert.)


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